Die goldenen 20er

Szenische Konzertlesung mit Schauspiel und Klavierbegleitung

Die Weimarer Republik war eine Zeit radikaler Gegensätze:
 zwischen Aufbruch und Bedrohung, Lebenshunger und politischer Instabilität, Hoffnung und Zerreißprobe.

Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs entfaltete sich – insbesondere in den urbanen Zentren – eine beispiellose künstlerische Energie. Literatur, Musik und Theater reagierten mit Schärfe, Witz und Experimentierfreude auf eine Gesellschaft im Umbruch. Zugleich war diese erste deutsche Demokratie von Beginn an fragil und unter Druck – von außen wie von innen.

Die goldenen 20er verbindet literarische Texte und Musik dieser Epoche zu einem szenischen Abend, der ihre Widersprüche hörbar macht. Humorvolle, satirische und politische Texte von Kurt Tucholsky, Otto Reutter u. a. treffen auf Klaviermusik von Kurt Weill, George Gershwin oder Theo Mackeben.

So entsteht ein Abend zwischen Leichtigkeit und Ernst, Unterhaltung und Zeitkritik –
 mit Blick auf eine Epoche, deren Spannungen bis heute nachwirken.

Mit Karin Punitzer (Schauspiel)
und Andreas Orwat (Klavier)