Zimmer 213

Literarisch-musikalische Performance
Ein verschwundenes Hotelzimmer. Ein geheimnisvoller Schaukelstuhl. Ein Frühstücksritual, das mehr über unser Leben verrät, als wir glauben.

Zimmer 213 ist eine literarisch-musikalische Performance zwischen Theater, Literatur und Musik. Ausgangspunkt ist eine Reise, die scheinbar harmlos beginnt – bis kleine Störungen die vertraute Ordnung ins Wanken bringen.

Beobachtungen von Menschen, alltägliche Rituale und surreale Verschiebungen der Wirklichkeit verdichten sich zu einer poetischen Spurensuche. Ein Hotelzimmer taucht auf – und verschwindet wieder. Zwischen Flughafen, Frühstücksraum, Meer und Sternenhimmel stellt sich leise die Frage, was geschieht, wenn das Gewohnte nicht mehr trägt.

Mit Text, Sprache und Schauspiel von Karin Punitzer, collagiert mit weiteren literarischen Stimmen, und Live-Musik am Klavier, gespielt von Andreas Orwat, entsteht ein Abend zwischen leiser Ironie, philosophischer Tiefe und sinnlicher Atmosphäre.

Zimmer 213 lädt ein zu einer Reise zwischen Meer, Menschen und Sternen – und zu einem Blick auf die eigenen inneren Räume.


Mit:
Karin Punitzer – Text, Schauspiel, Stimme
Andreas Orwat – Klavier (Jazz, Klassik & Improvisation)

Eine Produktion von theakult.
Premiere Mai 2026.

Textauszug Zimmer 213

"Wir schlenderten den fahlen Gang entlang, und teilnahmslos zählte ich die Zimmernummern: 210, 211, 212, 214.
214? Warum 214? Wo war das Zimmer 213 geblieben?
Sicher hatte ich mich getäuscht – Müdigkeit, Hitze, ein Hotel wie aus der Zeit gefallen.
Ich beschloss, diese Kleinigkeit zu verdrängen. Manche Rätsel lösen sich besser, wenn man sie in Vergessenheit entlässt."